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Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg

Stamm Heilig Kreuz Veltheim

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Presseartikel von und über uns

Freunde und Nachbarn

Polens Eintritt in die EU sollte der eigentliche Grund für einen Besuch in Polkowice bei unseren polnischen Freunden sein. Daraus entwickelte sich aber noch kurz vor der Abfahrt eine Teilnahme an dem jedes Jahr stattfindenden Musikfestival. Trotz geringer Vorbereitungszeit für unseren Beitrag machten wir uns am Himmelfahrtsmorgen gut gelaunt auf den Weg nach Polen. Nach einer geschwätzigen Fahrt und einer Kuchenpause bei einer Straußenfarm kamen wir am frühen Nachmittag im Pfadfinderzentrum in Polkowice an und wurden mit Kaffee, Saft und Keksen herzlich vom Kommandanten in Empfang genommen. Nach einer kleinen Führung durch das neue Gebäude und einen Teil der Stadt trudelten auch nach und nach einige weitere bekannte Gesichter ein, die wir mit einem großen "Hallo" begrüßten. Den Abend verbrachten wir in kleiner Runde mit dem Austausch der Dinge, die seit dem letzten Treffen zum Jahreswechsel in Wildemann passiert waren und dem Genuss einiger deutscher Spezialitäten, die wir mitgebracht hatten. Am nächsten Morgen waren wir zu einem Treffen mit dem Bürgermeister ins Rathaus eingeladen, wobei es sich thematisch nicht um Politik, sondern vielmehr um Fußball handelte. Nach einer mittäglichen Stärkung wurde sich daran gemacht, Zelte aufzubauen, da am Abend noch weitere Kinder aus Polkowice kommen sollten. Dabei ist es schon von Vorteil, wenn man ungefähr weiß, wie nachher das Zelt aussehen soll... Am Abend gab es eine Vorstellungsrunde, polnische und deutsche Spiele und Lieder am Kamin und es folgte eine lange Nacht. Am Samstag war es dann soweit für unseren mehr oder weniger "großen" Auftritt beim Musikfestival, an dem weitere 23 Gruppen bestehend aus Pfadfindern aus der Umgebung und Behindertengruppen teilnahmen. Wir hatten in der Kürze der Zeit ein Lied und ein Improvisations-Theaterstück vorbereitet, wobei wir für letzteres sogar ein Diplom bekamen. Nachmittags folgte ein Europaspiel, bei dem die Kinder in Gruppen unterteilt an neun Stationen, die Länder aus Europa präsentierten, länderspezifische Aufgaben erfüllen mussten und je nach Bewältigung entsprechende Bezahlung dafür bekamen, um sich mit diesem Geld einen Flug in ein weiteres Land zu kaufen. Danach gingen alle zusammen in dem Stolz Polkowices, dem Aqua Park, schwimmen. Da die Temperaturen stark gesunken waren, wurde das Abendprogramm, bei dem ein Pfadfinderchor sang, abgebrochen und einige Kinder mussten die Nach zu Hause schlafen, da es nicht möglich war, in den Zelten zu schlafen und nicht genügend Platz im Zentrum war. Ein fröhlicher Abend wurde es dennoch, der jedoch bei allen bereits die Abfahrt im Hinterkopf kreisen ließ. Am Sonntagmorgen hieß es dann Sachen packen, Adressen tauschen, Abschiedsrunde, Tränen trocknen, winken und ab auf den Weg in Richtung Heimat mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Weinend, weil einem die Freunde mit jedem Treffen mehr ans Herz wachsen, und das lachende Auge, weil man ja weiß, dass man sich wieder sieht.

"Polnische Freunde wachsen ans Herz"

Veltheimer Pfadfinder besuchten befreundeten Stamm in Polkowice

Gruppenfoto Polkowice 2004 Der Abschied fiel schwer und leicht zugleich: "Es gab Tränen, weil einem die polnischen Freunde mit jedem Treffen mehr ans Herz wachsen, aber es wurde auch gelacht, weil man ja weiß, dass man sich wiedersieht." So lautete das Fazit von Katharina Hartje vom Vorstand des Pfadfinderstammes Heilig Kreuz Veltheim. Eine Gruppe von Kindern und Erwachsenen war jetzt erneut zu Besuch bei dem befreundeten Pfadfinderstamm in Sicktes Freundschaftsstadt Polkowice (Niederschlesien). Die Gruppen pflegen bereits seit Jahren freundschaftliche Beziehungen. Aktueller Anlass für den Besuch war der Eintritt Polens in die EU. Einen Höhepunkt bildete die neuerliche Teilnahme am jährlichen Jugend-Musikfestival der Stadt. Untergebracht waren die Veltheimer im Pfadfinderzentrum in Polkowice. Zu dem Besuch gehörte auch ein Empfang im Rathaus mit einem Gespräch mit Polkowices Bürgermeister Emilian Stanczyszyn. Mit dem ersten Vertreter der Stadt sprachen die Pfadfinder allerdings nicht über Politik, sondern über Fußball. An dem Polkowicer Musikfestival nahmen diesmal insgesamt 23 Pfadfinder- und Behindertengruppen teil. Die Veltheimer hatten hierfür ein Lied und ein Theaterstück einstudiert. Für ihre Leistungen erhielten sie ein Diplom. Zum Besuchsprogramm gehörte außerdem ein Europaspiel. In Gruppen unterteilt mussten die Kinder an verschiedenen Stationen die Länder Europas präsentieren und Aufgaben bewältigen.

Was Pfadfinder so alles machen

Foto Ausstellung Vom 26. Mai bis zum 11. Juli wird im Herrenhaus in Sickte eine Ausstellung von Pfadfindern über Pfadfinder gezeigt. Die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg Veltheim präsentiert an Bilderwänden ihre Aktivitäten. Zu sehen sind Fotos von Kanutouren über selbstgebaute Seifenkisten bis hin zu Zeltlagern. Weiterhin gibt es genug Informationen, um die Frage zu beantworten, was Pfadfinder so alles machen. Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung (montags, donnerstags, freitags von 8:30 bis 12:00 Uhr sowie dienstags von 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr und 15:00 bis 18:00 Uhr).

Sommerlager 2002

Freitags morgens um 8 Uhr sollte es losgehen. Abfahrt für den "Voraustrupp" in Richtung Berlin. Mit einer Bulli-Ladung und einem LKW voll mit Zelten, Isomatten, Schlafsäcken, Kanus, Tischen, Bänken, Kochausrüstung, Vorräten und vielem mehr trafen wir am späten Vormittag auf dem Platz ein, der für die nächsten 11 Tage unser Zuhause ersetzten sollte. Zu unserer Überraschung waren wir dort nicht allein, sondern auch ein Teil der Berliner Jugendfeuerwehr und des THWs hatten im "Kindererholungszentrum am Störitzsee" (nahe Spreeau) ihre Zelte aufgeschlagen. Hilfsbereit standen sie sofort an, als es darum ging den LKW zu entladen. Bei großer Hitze begannen wir mit 6 Erwachsenen, 2 Pfadis und 2 Kindern Küchenzelte, Essenszelte und schließlich unsere eigenen Schlafzelte aufzubauen und einzurichten. Am späten Nachmittag genossen wir dann erschöpft den Sprung ins kühle Nass, labten uns an einem bunten Salat, Weißbrot und Wurst und genossen die letzten ruhigen Stunden vor dem Ansturm am nächsten Tag und den kommenden Tagen. Da doch alle recht erschöpft auch von den Tagen vor der Abfahrt waren, die von Organisation, Besorgungen machen und packen bestritten wurden, ließen wir den Samstag etwas ruhiger angehen. Der Rest unseres Stammes traf gegen 11 Uhr ein. Dann hieß es, erneut bei ca. 30 Grad Zelte aufzubauen, dafür zu sorgen das jedes Kind seine Sachen bekam und der Start für unser Küchenteam, uns zu verpflegen. Nachdem wir bereits das erste T-Shirt gewechselt hatten, trafen mit großem "Hallo" unsere polnischen Freunde aus Polkowice ein. Alle packten ein letztes Mal mit an und dann gingen es zum Abkühlen zum See hinunter. Am Abend fand dann unsere Wiedersehensfeier statt, die auch großes Interesse von Seiten der Feuerwehr und des THWs fand, die sich ebenfalls in unserer Jurte einfanden. In den nächsten Tagen folgten viele unterschiedliche Aktivitäten wie eine Gelände-Erkundungsrallye rund um den Störitzsee, einem Gottesdienst, Einweisung in Schwimmwesten und Kanu fahren, Besichtigung der Berliner Reichstagskuppel und des Aquariums und eine Lagerolympiade. Diese aber widersprach den Vorstellungen, die man mit dem Wort verbindet. Auch unsere polnischen Freunde waren überrascht, als statt Laufen, Springen, Werfen auf einmal das Geschick im Dreibein laufen über einen Paccour, Bogen schießen und Apfel schnappen und vieles mehr gefragt war. Hier bei zählte nicht nur das Können, sondern auch die Teamarbeit in den deutsch-polnischen Gruppen, die Kreativität beim Erfinden eines Gruppennamens und gestalten eines dazu passenden Banners und vor allem der Spaß. Eine weitere Fahrt nach Berlin folgte, der Kurfürstendamm und das "Kaufhaus des Westens" waren unsere Ziele, wobei für Groß und Klein genug Zeit zum Einkaufen und Gucken blieb. Es ist schon interessant, welch große Spielzeugabteilung solche Kaufhäuser haben und wie lange man doch darin verbringen kann! Unser nächster Programmpunkt hieß an diesem Tag eine Schiffsfahrt auf der Spree, zu der wir noch eine Delegation aus Polkowice begrüßen konnten, bestehend aus Bürgermeisterin, deren Vertreterin und des Landrates. Innerhalb von einer Stunde sahen wir einige der vielen Sehenswürdigkeiten Berlins vom Spreekahn aus. Die letzten Tage gingen mit Schwimmen (da das Wetter wirklich super war), Batiken, einem Chaoskochen, wobei jeder einzelne seine Kochkünste zeigen konnte, einem Abschiedsfest und einem Gottesdienst schnell vorbei. Die Abende wurden teils mit polnischem, teils mit deutschem Programm gestaltet, Höhepunkte waren sicherlich die beiden Diskos, das Lagerfeuer am See und die beiden Stufenwechselfeiern. Die gute Stimmung untereinander, trotz mancher Verständigungsschwierigkeiten, wird sicher allen lange in Erinnerung bleiben. Denn die hat so manche Heimwehträne getrocknet, manche Streits geschlichtet und uns auch an einem Unwettertag zusammen gehalten. Insgesamt waren es tolle Tage, die teilweise mit recht tränenreichem Abschied und, wie immer, im Nachhinein viel zu schnell vorbei gingen. Mit nach Hause nimmt man nach einem solchen Lager ein bisschen Kenntnis von polnischen Liedern und einzelnen Ausdrücken, Erfahrungen im Heimweh "wegtrösten" u. ä., das Gefühl man ist einfach "total k.o." und jede Menge Adressen, obwohl man doch die alle nicht auseinander halten konnte. Dann die quälende Frage, wem schreib ich zuerst, wen sieht man wieder und das gute Gefühl: Es hat sich doch die ganze Arbeit gelohnt! Wenn man dann so zufrieden zurück blickt, freut man sich doch auch schon wieder auf die nächsten Planungen für ein neues abenteuerreiches Lager.

8000 Füße in Westernohe

Pfingsten Westernohe 25 Pfadfinder und Pfadfinderinnen vom Stamm Heilig Kreuz Veltheim fuhren über Pfingsten nach Westernohe ins größte Pfingstlager Deutschlands mit über 4000 Pfadfindern. Die Hinfahrt zögerte sich durch mehrere Staus auf 5 Stunden hin, jedoch wurden wir durch das Wetter und die dort herrschende Atmosphäre wieder entschädigt. Die Pfingsttage standen unter dem Motto der diesjährigen Jahresaktion der DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg) "Pfad zum Frieden, Flinke Hände, flinke Füße für Frieden und Gerechtigkeit in Nahost". Die dortige Stimmung erreichte am Samstagabend ihren Höhepunkt als 2 Bands auftraten und tausende Pfadfinder feierten. Am Sonntagabend fand ein großes Lagerfeuer statt, bei dem viele verschiedene Gruppen Lieder sangen, Spiele und Sketche vorführten. Unser Stamm beteiligte sich natürlich auch und führte vor fast 4000 Pfadfindern die "Hagenunu-Indianer" vor, ein Spiel, bei dem das Publikum alle vorgeführten Bewegungen nachmacht. Unter anderem fand auch eine Liveschaltung nach Vechta statt wo 1500 Pfadfinder zelteten. Am Pfingstmontag hieß es dann auch schon wieder Zelte abbauen, Bullis packen und schweren Herzens Abschied nehmen. Die Heimreise stellte sich glücklicherweise als staufrei heraus. Fazit des Lager: "Voll krass konkret, mit 4000 Pfadfinder zu zelten!"

Musikalisches Wochenende in Polkowice

Unser Auftritt Musikfestival 2002 Eines Morgens, halb 6 in Deutschland. 6 tapfere Gestalten finden sich an der Kirche in Veltheim ein und packen den Pfarrbulli mit ihrem Gepäck und Musikinstrumenten voll. Dann geht es los, immer Richtung Osten. An einem Parkplatz kurz vor Berlin machen sie Rast um erst einmal in Ruhe zu frühstücken. Einige andere Frühaufsteher fragen sich, wer diese Gestalten in Kluft wohl sein mögen, die direkt an der Autobahn Rührei mit Hilfe von einem Spirituskocher kochen. Aber als Pfadfinder ist man schließlich gut ausgerüstet. Nach einer etwa 6 stündigen Fahrt kamen wir in unserer Partnerstadt Polkowice an, wo wir von unseren polnischen Freunden herzlich empfangen wurden. Dem offiziellen Empfang im Rathaus folgte ein ausgiebiges Essen mit der stellvertretenden Bürgermeisterin. Nach dem Essen wurden wir in den Wald gefahren, wo uns die Ehre zu teil wurde, einem Stufenwechsel bei zu wohnen. Hierbei traten die unterschiedlichen Auffassungen von Pfadfinderei der unterschiedlichen Verbände sehr deutlich zu Tage und sie sollten uns auch während der ganzen Aktion immer wieder auffallen. Anschließend wurden wir zu unserem Zuhause für die nächsten Tage geführt: Eine Schule, die wir mit 450 polnischen Pfadfindern teilten. Alle waren, genau wie wir, nur aus einem Grund hier: der Sängerwettstreit, der am Samstag stattfinden sollte. Abends saß man noch in einer gemütlichen Runde mit fast 500 Pfadfindern in der Turnhalle, wo sich jede Gruppe musikalisch und spielerisch vorstellte. Am Samstag wurde es dann ernst: der Wettstreit begann. Es traten unterschiedliche Gruppen aller Altersklassen mit Gesang, Tanz, Pantomime und Theater auf. Wir waren erst nachmittags an der Reihe, so dass wir genug Zeit hatten uns die anderen Gruppen an zu schauen. Der Höhepunkt unseres Auftrittes war der Schlussrefrain vom "Friedensmaler", den wir auf Polnisch sangen. Der Saal tobte. Am Abend gab es eine große Party mit polnischen Schlagern, Bombenstimmung und unsere Jungs brachen unbewusst so manches Herz der polnischen Mädchen. Am Sonntag war die Siegerehrung, wo wir auch einen Sonderpreis erhielten, da wir die einzige ausländische Gruppe waren. Nach dem Mittagessen hieß es dann auch schon wieder Abschied nehmen und wir kamen gegen halb 9 völlig übermüdet, aber voller neuer Eindrücke in Veltheim an.

Pfadfinder planten Aktivitäten für 2002

Die Gruppenleiter des DPSG Stammes Heilig Kreuz Veltheim haben sich ein Wochenende zusammengesetzt, um die Aktionen für das Jahr 2002 zu planen. Es war wie jedes Jahr ein gemütliches, aber zugleich auch anstrengendes Wochenende. Dies spiegelt sich auch in dem Aktionskalender des Stammes wieder, der einige große Lager und viele kleinere Aktivitäten enthält. Es wird ein Pfingstlager im Bundeszentrum in Westernohe geben, die Pfadfinder beteiligen sich wieder an der JUP Aktion im Sommer und im August ist ein großer Hajk (Aufgabenwanderung/Orientierungslauf) durch den Elm geplant. Highlight des Jahres wird das gemeinsame Sommerlager in Spreeau bei Berlin sein. Dort werden wir zusammen mit unserem polnischen Pfadfinderpartnerstamm aus Polkowice zelten!

Freundschaft im Schnee vertieft

Zusammen mit dem polnischen Partnerstamm aus Polkowice trafen sich die Pfadfinder vom Stamm Heilig Kreuz Veltheim in Szklarska Poręba, einem Ort im Riesengebirge. Die Hinfahrt gestaltete sich für die 30 Kinder und Jugendlichen sowie für deren Betreuer zum Ende hin als äußerst schwierig, da sie tortz Schneeketten starke Probleme hatten, mit ihren Fahrzeugen den Berg zu ihrer Unterkunft hochzufahren. Doch nach drei Stunden hatten alle unsere Fahrzeuge den Berg gemeistert und wir bezogen unsere Zimmer. Nach der Kennenlernrunde am Abend unternahmen wir in den nächsten Tagen verschiedene Wanderungen u. a. zu dem größten Wasserfall Polens. Die alltäglichen Schlittenfahrten und Schneeballschlachten sorgten bei Schneehöhen von über einem Meter für viel Spaß in der Gruppe. Anfängliche Kommunikationsschwierigkeiten wurden schnell gemeistert, da man sich auf Polnisch, Deutsch, Englisch und zum Glück mit Händen und Füßen gut verstehen konnte. Unsere Dolmetscher unterstützten uns hierbei wo sie nur konnten. An dieser Stelle nochmal einen ganz herzlichen Dank dafür. Mit Erschrecken mussten wir einen Tag vor Silvester feststellen, dass nachts jemand versucht hatte, unseren VW-Bus aufzubrechen. Die kaputte Scheibe wurde sofort bei einer Werkstatt in der Nähe neu bestellt. Am Neujahrstag hieß es dann Sachen packen und langsam Abschied nehmen, da wir uns am nächsten Morgen auf unseren Rückweg machen wollten. Ein Schneesturm in der Nacht sorgte in ganz Polen für Chaos. Unsere Abfahrt verzögerte sich dadurch ein wenig, da wir schon in Szklarska Poręba Probleme hatten, aus dem Ort rauszukommen. Meterhohe Schneeverwehungen bescherten uns teilweise lange Wartezeiten und so verbrachten wir 12 Stunden auf Polens Straßen und weitere 4 Stunden auf den Straßen in Deutschland. Völlig erschöpft kamen wir nachts um 4.30 Uhr in Veltheim an. Fazit des Lagers: "Abenteuer pur".

Die Welt mit anderen Augen sehen

Friedenslicht 2001 Das Friedenslicht wurde auch in diesem Jahr vom Pfadfinderstamm Heilig Kreuz Veltheim in die Samtgemeinde Sickte gebracht. Die Flamme war in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Bethlehem entzündet und von Vertretern der anerkannten Pfadfinderverbände in Wien abgeholt worden. Per Zug wurde das Friedenslicht am dritten Advent in über 30 zentralen Bahnhöfen in Deutschland und in andere Länder Europas und sogar nach Amerika gebracht. Pfadfinder des Stammes Heilig Kreuz Veltheim empfingen die Flamme während eines Friedenslichtgottesdienstes in der Markuskirche Hannover. Seitdem leuchtet das Friedenslicht aus Bethlehem in der katholischen Kirche Veltheim und auch in vielen Wohnungen in der Samtgemeinde. Während einer kleinen Andacht wurde es in der Kirche entzündet. Danach machten sich viele Kinder und Jugendliche auf den Weg durch Veltheim, Sickte, Abbenrode und Gardessen, um das Licht weiterzutragen: zu Familien, in öffentliche Einrichtungen, in Krankenhäuser und Altenheime. Das Licht ist ein Zeichen der Hoffnung und Solidarität.

Auf zu neuen Ufern

Sommerlager der Pfadfinder am Möhnesee

An einem sonnigen Sonntagsmorgen trafen sich die Pfadfinder des Stammes Heilig Kreuz Veltheim um in ihr diesjähriges Sommerlager zu starten. Das Ziel war der im Sauerland gelegene Möhnesee. Nach dem Zeltaufbau erkundeten wir die Umgebung und entdeckten als erstes einen Pool. Am nächsten Morgen stellten wir mit erschrecken fest, dass unsere Pfadfinderfahne nicht mehr im Wind wehte. Die Betreuer aus dem zum Zeltplatz gehörenden Haus hatten sich gleich in der ersten Nacht den Spaß erlaubt und unsere Fahne versteckt. Ihre Forderung nach Süßigkeiten lösten wir am Abend darauf bei einer geselligen Runde am Lagerfeuer ein, bei der wir unsere Fahne wiederbekamen. Der große Möhnesee, dessen Staumauer wir von innen besichtigten, lud mit seinen kleinen Buchten zum schwimmen und langen Kanutouren ein. Die meiste Zeit des Lager verbrachten wir bei über 30°C am und im See. Zum Ende des Lagers nahmen wir an einer Führung durch die Bilsteinhöhle, eine Tropfsteinhöhle bei Warstein, teil. Auch die älteren Teilnehmer begaben sich einen Tag lang auf Erkundungstour mit dem Kanu die Möhne flussabwärts, bis sie auf ein Wehr stießen, das sich als unüberwindbares Hindernis heraustellte. Am letzten Tag des Lagers bauten wir für die Kinder eine Seilbahn auf und machten ein Abschlussfest mit anschließender Nachtwanderung. Nach einer schönen Woche nahmen 15 glückliche Kinder und Jugendliche und deren Betreuer schweren Herzens Abschied von dem idyllisch am Möhnesee gelegenen Zeltplatz.

Ironscout goes Elm 2001

Gruppenfoto IsgE Vom 10. - 12. August fand zum ersten Mal der Ironscout goes Elm 2001 statt! Nach anfänglichem Mangel an Teilnehmern begaben sich schließlich 24 wagemutige Rover auf den Weg in den Elm. Obwohl die Northeimer, zum Startplatz eilend, einen ihrer Rover einsam zurückließen, befanden sich gegen 21 Uhr alle auf den Spuren im Elm. Trotz der nächtlichen Attacken der Jäger mit Schrotflinten auf arme kleine, völlig verwirrte Rover gab es auf unserer Seite keine Verluste zu beklagen. Am nächsten Morgen machten sich die Gruppen frisch ausgeruht auf den Weg, um die einzelnen Stationen anzulaufen und die dort gestellten Aufgaben erfolgreich zu lösen. Eine ganz tapfere Roverin aus Duderstadt bezwang die Seilbrücke bis in die tiefsten Brennnesseln, während andere Teilnehmer schon nach den ersten Metern aufgaben. Nach weiteren Aktionen kamen am Nachmittag die Teilnehmer erschöpft und mit Blasen an den Füßen zurück. Nach einer erfrischenden Dusch-Session waren alle wieder fit für die Ironscout-Party! Bis zum Sonnenaufgang wurde getanzt, gesungen und gespielt. Am nächsten Morgen wurden die Teilnehmer vom frischen Kaffeeduft geweckt, denn das aufwändig gestaltete Frühstücksbuffet gab dem ganzen einen gelungenen Abschluss. Bei der Reflexion zeigte sich, dass die ganze Aktion ein positives Echo hervorrief.

Sport und Spaß

Unter diesem Motto präsentierten sich die Pfadfinder vom Stamm Heilig Kreuz Veltheim auf dem diesjährigen Sportfest in Abbenrode. Als Attraktionen für die Kinder gab es eine 25 Meter lange Seilbahn und ein Schminktisch. Die Seilbahn stand im Mittelpunkt der Kinder. Sie konnten nicht oft genug mit ihr fahren und die Jüngeren von ihnen wurden extra in ein speziellen Klettergurt geschnallt, damit sie auch schon einmal ein Feeling dafür bekommen konnten.

Schnupperwochenende bei den Pfadfindern

20 Kinder aus den Gemeinden Sickte und Cremlingen zelteten vom 16. auf den 17. Juni 2001 im Rahmen des Gemeindefestes der kath. Kirche Heilig Kreuz in Veltheim. Nachdem die Zelte eingerichtet waren, wurde das Lager mit einer Wasserschlacht begonnen! Daraufhin bauten die Kinder Wasserräder, die sie am nächsten Tag am Veronikasee ausprobierten. Diesen lernten die Kids schon am Abend zuvor bei einer Nachtwanderung kennen. Nach einer kurzen Nacht im Zelt machten wir mit allen Gemeindemitgliedern eine Wanderung zum Veronikasee. Unterwegs hielten wir an mehreren Stationen an, um zu singen, zu beten und zu tanzen. Zum Schluss ging es zurück zur Kirche, wo alle bei Würstchen und Erbsensuppe den Nachmittag ausklingen ließen.

Pfadfinder zelteten gemeinsam in Cremlingen

Gruppenfoto JUP 2001 Obwohl die Pfadfinder dieses Jahr, was vorher keiner ahnen konnte, ein verregnetes Wochenende für ihre JUP-Aktion erwischt hatten, waren die teilnehmenden Kinder von den angebotenen Aktionen begeistert. Das erste Highlight, die Aufgabenwanderung, mussten einige Gruppen aufgrund eines Gewitters abbrechen. Bei Gitarrenklängen und Gesang verbrachten die Mädchen und Jungen die Zeit am Lagerfeuer bis zum Einbruch der Dunkelheit. Dann ging es los zur Nachtwanderung. Diesmal spielte das Wetter keinen Streich und die Kinder entdeckten erstaunliche Dinge, unter anderem sogar ein UFO, das neben ihnen auf dem Feld gelandet war. Am nächsten Morgen frühstückte die Gruppe ausgiebig. Nun gestalteten die angehenden Pfadfinder ihre eigenen Halstücher nach Belieben und bekamen dazu noch einen Halstuchknoten geschenkt. Beides konnten sie neben den vielen anderen Erlebnissen mit nach Hause nehmen. Am Sonntag Mittag nahmen die Eltern ihre müden, aber zugleich glücklich strahlenden Kinder wieder in Empfang.

Pfadfinder planten ihre Aktivitäten für 2001

Gruppenoto Leiterowchenende 2001 Die Gruppenleiter des DPSG Stammes Heilig Kreuz Veltheim haben sich ein Wochenende zusammengesetzt um die Aktionen für das Jahr 2001 zu planen. Es war wie jedes Jahr ein gemütliches, aber zugleich auch anstrengendes Wochenende. Dies spiegelt sich auch in dem Vorhabenkalender 2001 des Stammes wieder, der einige große Lager und viele kleinere Aktivitäten enthält. Es wird ein Pfingstlager an der Aller stattfinden, die Pfadfinder beteiligen sich wieder an der JUP Aktion im Sommer und im August ist ein großer Hajk (Orientierungslauf) durch den Elm geplant. Zum Jahresabschluß werden wir mit unserem polnischen Pfadfinderpartnerstamm aus Polkowice den Jahreswechsel im Riesengebirge feiern. Desweiteren wurde ein Stammeswappen entworfen und die Mitglieder des Stammes können sich über zwei neue Gruppenleiter freuen, die schon auf dem Leiterwochenende neue Ideen und Anregungen einbringen konnten.

Pfadfinder sorgten für Stau

Schwerwiegende Folgen hatte ein Malheur, das bereits auf dem Hinweg ins Sommerlager der Veltheimer Pfadfinder am Gardasee passierte. Ein dadurch erforderlicher Zwischenstop auf dem Seitenstreifen der Autobahn sorgte für ein Stau. Trotz weiterer Aufregungen - die Fahne fehlte - war es ein insgesamt schönes Ferienlager, an das sich alle gern zurückerinnern werden.

Pfadfinder sorgten für Stau auf der Autobahn

Kurzer Stop auf dem Seitenstreifen hatte große Wirkung

GRuppenfoto Gardasee Schon auf dem Hinweg ins Sommerlager der Veltheimer Pfadfinder an den Gardasee, gab es eine Überraschung. Der kleine Bruder erbrach sich über der Hose der Schwester. Voller Panik hielt der VW-Bus auf dem Seitenstreifen und die beteiligten Personen wechselten die Kleidung. Nachdem sich der Stau wieder aufgelöst hatte ging das Abenteuer weiter! Nach unserem Zwischenstopp in Bayern wurde auch das Wetter immer besser! In Italien angekommen trotzen wir der Hitze und bauten unsere Zelte in langen Hosen auf. Den ersten Tag nutzten wir alle zur Entspannung und der Sandstrand entpuppte sich als Steinstrand mit großen Steinen. Die Pfadis knüpften erste Kontakte zu bayrischen Pfadfindern, französichen und schwäbischen Jugendlichen. Nach der Rückkehr aus Venedig stellten wir fest, dass unsere Fahne fehlte. Kurz daruf meldeten sich die uns bekannten bayrischen Pfadfinder um uns ihre Forderungen für die Rückgabe mitzuteilen. Das Veltheimer Überfallkommando holte schon am selben Abend zum Gegenschlag aus. Die Fahne und das Zelt der bayrischen Freunde wurden erobert und auf dem Platz der Veltheimer Pfadfinder aufgebaut. Nachdem die Rückgabemodalitäten ausgehandelt wurden, folgte am nächsten Morgen die gute Tat! Das gemeinsame Frühstück und die Fahrt zum Bahnhof dienten als Ausgleich für den ersten Schreck. Am selben Abend sorgte ein Unwetter für die Zerstörung einiger Zelte. Der Sonnenschein am nächsten Morgen und die beeindruckenden Chorgesänge in der Kirche ließen alle Sorgen vergessen. Am letzten Tag im Lager wurden einige neue Pfadis in die Gruppe feierlich aufgenommen. Das 4-Gänge-Menü am Abend bildete den Abschluss eines schönen Sommerlagers! Wir danken der Firma A. Busch aus Sickte für die Bereitstellung eines Transporters!

Pfadfinder holten das Friedenslicht aus Bethlehem in die Samtgemeinde

Friedenslicht 2000 Das Friedenslicht aus Betlehem leuchtet seit Sonntag, 17. Dezember, in der kath. Kirche in Veltheim und auch in vielen Wohnungen der Samtgemeinde Sickte. In der Kirche gaben die Kinder und Jugendlichen vom Pfadfinderstamm Heilig Kreuz Veltheim mit ihren Laternen, in denen das Friedenslicht aus Bethlehem flackerte, das Licht an die Besucher des Adventskonzertes weiter. Die Flamme wurde kürzlich in der Geburtsgrotte Jesu Christi entzündet und von Vertretern der anerkannten Pfadfinderverbände in Wien abgeholt. Per Zug wurde das Friedenslicht am Sonntag, 17. Dezember, in über 30 zentrale Bahnhöfe in Deutschland und in andere Länder Europas gebracht. Pfadfinder des Stammes Heilig Kreuz Veltheim empfingen die Flamme am 17. Dezember während eines Friedenslichtgottesdienstes im Hildesheimer Dom. Als Symbol für Frieden, Wärme, Toleranz und Solidarität soll das Licht an alle »Menschen guten Willens« weitergegeben werden. Wer das Licht empfängt, kann damit selbst die Kerzen von Freunden und Bekannten entzünden, damit vielfach etwas von dem Frieden erfahrbar wird, auf den die Menschen in der Weihnachtszeit besonders hoffen. Wer an weiteren Information über das Friedenslicht interessiert ist, kann unter http://www.friedenslicht.de nachschauen.

Abenteuer vor der Haustür

Gruppenfoto JUP 2000 Im Rahmen der Ferienpassaktion boten die Pfadfinder des Stammes Heilig-Kreuz Veltheim eine Nacht im Zelt an. Man traf sich im Pfarrgarten der katholischen Gemeinde St. Theresia in Cremlingen. Nachdem die Kinder sich in Ihren Zelten eingerichtet hatten, wurden sie in Gruppen eingeteilt und machten eine Wegzeichenwanderung bei herrlichem Sommerwetter. Das Abendprogramm begann mit Grillen und Stockbrotbacken über dem Lagerfeuer. Dann wurden die Gitarren hervorgeholt, und der Tag klang gemütlich am Lagerfeuer aus. Nach einer kurzen Nacht starteten alle am Sonntag mit einer Morgenrunde, danach wurde ausgiebig gefrühstückt. Anschließend konnten die Teilnehmer in Workshops Fähigkeiten im Umgang mit Karte und Kompaß, Erste Hilfe, verschiedene Knoten und deren Verwendung erlernen.

St. Georgspfadfinder feiern 10-jähriges Bestehen

Polnische und deutsche Pfadfinder trafen sich anlässlich der Jubiläumsfeier

Fahnehissen beim Jubiläum Vor 10 Jahren wurde der Stamm Hl. Kreuz Veltheim der DPSG-Pfadfinder gegründet. Aus diesem Grund fand ein Jubiläumszeltlager in Cremlingen statt, an dem auch polnische Pfadfinder aus der Partnergemeinde Sicktes, Polkowice, teilnahmen. Am Freitag vor Pfingsten begann das Zeltlager. Im Pfarrgarten der kath. Kirchengemeinde St. Theresia Cremlingen wurden die Zelte aufgebaut. Trotz der großen Hitze nächsten Tag machten sich alle großen und kleinen Pfadfinder auf den Weg, um mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Braunschweig zu fahren. Dort erkundeten sie in Gruppen bei einer Rallye die Stadt. Nach einem gemeinsam Kaffeetrinken waren die Pfadfinder Sickter Bürgermeister Dieter Lorenz in den Rittersaal des Herrenhauses eingeladen. Als der Empfang zu Ende war, erfrischten sie sich im Sickter Schwimmbad. Am Sonntag fand im Hl. Kreuz Veltheim ein Jubiläumsgottesdienst statt. Der Pfingstgottesdienst wurde von den Pfadfindern gestaltet. Es fanden sich sogar mehrere Pfadfinder, die eine Musikgruppe bildeten, so dass der Gottesdienst sehr lebendig wurde. Anschließend feierte man im Pfarrgarten in Cremlingen beim gemeinsamen Mittagessen weiter. Mit Freunden aus Neuerkerode, Polkowice und ehemaligen Pfadfindern wurden Erinnerungen ausgetauscht und Freundschaften geschlossen. Im großen Veranstaltungszelt (Jurte) fand eine Feierstunde statt. Torsten Gottsmann bedankte sich bei allen Sponsoren und Helfern, die solch ein Jubiläumszeltlager erm&oouml;glichten. Sepp Pongratz, ein Gründungs- und Pfarrgemeinderatsmitglied überreichte den Pfadfindern im Namen der Pfarrgemeinde Hl. Kreuz Veltheim ein besonderes Geschenk, einen Koffer mit Zirkusutensilien. Anschließend sprach der Sickter Bürgermeister Herr Lorenz und lobte die gemeinsamen Aktionen der polnischen und deutschen Pfadfinder. Nun gratulierte noch der Jugendwohlfahrtsausschuss - Vorsitzende Uwe Schäfer dem ganzen Stamm zum Jubiläum. Nach den vielen Worten stärkten sich die Pfadfinder und die Gäste bei Kaffee und Kuchen. Andere bemalten T-Shirts oder schauten Filme und Dias, die während der 10 Jahre Pfadfinderarbeit entstanden sind. Am Abend wurde ein Lagerfeuer angezündet man holte die Gitarren hervor und sang abwechselnd deutsche und polnische Lieder. Der schöne Tag klang mit der Abendrunde aus. Am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen. Die polnischen Pfadfinder starteten ihren Bus in Richtung Polkowice und die deutschen Pfadfinder begannen mit dem Aufräumen.

Begrüßungsempfang für Pfadfinder im Herrenhaus

Freundschaft zwischen Deutschen und Polen weiter ausbauen

Gruppenbild Jubiläum vor Herrenhaus Sickte Seltene Gäste hatte in diesen Tagen das Herrenhaus. Aus Anlass des zehnjährigen Bestehens der St.-Georgs-Pfadfinder Veltheim hatte die Gemeinde zu einem Begrüßungsempfang eingeladen. Mit dabei waren auch 30 Pfadfinder aus Polkowice, der Freundschaftsstadt der Gemeinde. Bürgermeiser Dieter Lorenz begrüßte die rund 70 Gäste im festlich geschmückten Rittersaal. Mit dabei waren der erste stellvertretende Bürgermeister Klaus-Dieter Arndt und Jugendwohlfahrtsausschussvorsitzender Uwe Schäfer sowie Gemeindedirektor Herbert Wolff. Besonders begrüßte Dieter Lorenz Roman Bryza, Leiter der Pfadfinder in Polkowice, und Torsten Gottsmann von den hiesigen Pfadfindern. Unsere Pfadfinder haben die stärksten Bande zu Polkowice geknüpft. Vor drei Jahren wurde ein Freundschaftsvertrag unterzeichnet und regelmäßig finden Besuche statt. Besonders wertvoll sind die gemeinsamen Zeltlager im jährlichen Wechsel einmal in Polen und einmal in Deutschland. "Die Gemeinde Sickte dankt den Pfadfindern für den Ausbau der, Freundschaft und wir wünschen weiterhin gutes Gelingen dabei", führte Dieter Lorenz aus. Zur Erinnerung übergab der Bürgermeister dem polnischen Delegationsleiter einen Porzellanteller mit der Sickter Kirche: "Die Kirche ist Mittelpunkt unseres Ortes, wenn sie auch durch lndustriebauten in der Höhe überragt wird, hat sie doch die älteren und stärkeren Fundamente." Roman Bryza überbrachte die Grüße von Bürgermeister Emilian Stanzyszyn und Landrat Marek Trams. Torsten Gottsmann dankte der Gemeinde für den Empfang. "Wir haben mit unseren polinischen Freunden viele schöne Erlebnisse gehabt. Grundlage war die Freundschaft der Gemeinde Sickte zu Polkowice, wir werden uns weiter bemühen, viele Begegnungen zu vermitteln."

Pfadfinder besuchen Sickter Senioren

Foto Jupis mit Senioren Die Jungpfadfinder des Pfadfinderstammes Heilig Kreuz Veltheim besuchten das Seniorenzentrum in Sickte. Sinn und Zweck des Treffens war es, den Senioren den Verein vorzustellen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Die Pfadfinder berichteten über ihre vielfältigen Aktivitäten, auch darüber, wie ihr Zeppelin entstand, und dieser mit Helium gefüllte Ballon gen Himmel aufstieg. Prompt seien sie dafür mit dem ersten Platz im Elm-Wettbewerb belohnt worden. Außerdem gebe es in ihrem Stamm genügend Abwechslung durch Wochenendfahrten, Kinobesuche, Schwimmen und ähnliches. Besondere Höhepunkte stünden in diesem Jahr noch aus: das im Mai stattfindende Musikfestival in Polen und das Sommerlager in Italien. Die Senioren hörten interessiert zu und berichteten ihrerseits über frühere Zeiten. Eine gute Tat zu vollbringen, war ein damaliges Motto. An Gesprächsstoff mangelte es nicht. Allen Teilnehmern hat dieser Tag so gut gefallen, dass weitere Besuche und gemeinsame Unternehmungen von Alt und Jung folgen werden.

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